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Frau*Salonfähig Zerplatzte Seifenblase - Mutterschaft und Wirklichkeit

Kategorie: Gesellschaft und Kultur
ID: 26-AK-073
Beginn: 25.03.2026 17:00
Ende: 25.03.2026 19:00
Ort: Rudolf-Alexander-Schröder-Haus
Referent: Annika Rösler
Dauer: 1 Termin
Link: https://???/kurssuche/kurs/26-AK-073
Beschreibung: Frauen*organisationen schließen sich zusammen und schaffen mit Frau*Salonfähig einen offenen Raum für Austausch, Inspiration und Widerstand. Zweimal im Jahr – zur Gewaltschutzwoche im November und rund um den Internationalen Frauentag im März – laden sie Frauen* ein, sich in der Tradition der Salons des 18. Jahrhunderts über gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und künstlerische Themen auszutauschen. Damals wie heute sind Salons Orte des Dialogs, der Gedankenfreiheit und der Solidarität. Was einst privilegierten Kreisen vorbehalten war, wird heute als kollektiver, zugänglicher Raum für unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen neu gedacht. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Frauen*organisationen können diverse Zielgruppen erreicht und miteinander in den Austausch gebracht werden. Frau*Salonfähig ist Bühne, Rückzugsort und Debattensalon in einem – für alles, was Frauen* bewegt.

Gemeinsam fragen wir bei der zweiten Veranstaltung in der Reihe "Frau*Salonfähig", wie Mutterschaft jenseits von Idealisierung und Isolation gedacht werden kann – als Teil feministischer Kämpfe um Care-Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Solidarität. Der Salon lädt ein zum Zuhören, Austauschen und Widersprechen – ein Ort, an dem Mutterschaft nicht erklärt, sondern gemeinsam neu entworfen wird.

Bücher der Saison ausgewählt und vorgestellt von Dr. Isabel Fraas

Kategorie: Gesellschaft und Kultur
ID: 26-AK-078
Beginn: 26.03.2026 19:00
Ende: 26.03.2026 20:30
Ort: Stadtbücherei Würzburg
Referent: Isabel Fraas
Dauer: 1 Termin
Link: https://???/kurssuche/kurs/26-AK-078
Beschreibung: Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Fraas sichtet kurz nach der Leipziger Buchmesse die saisonale Flut der literarischen Neuerscheinungen und wählt interessante Titel aus. Mal ausführlicher, mal knapper nimmt sie ihr Publikum mit hinein in die noch druckfrischen Texte und gibt fundierte Leseempfehlungen.

Armut und Reichtum Eckharts Lehren im spirituellen und sozialen Kontext

Kategorie: Glaube und Kirche
ID: 26-AK-003
Beginn: 27.03.2026 14:15
Ende: 27.03.2026 13:00
Ort: Würzburg, Burkardushaus, Am Bruderhof 1 (KDS)
Referent:
Dauer: 3 Termine
Link: https://???/kurssuche/kurs/26-AK-003
Beschreibung: Das Auseinanderklaffen von bedrängender Armut Vieler und immer größer werdendem Reichtum Einzelner ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Vergleichbar war dies zur Zeit Meister Eckharts im 13. und 14. Jahrhundert. Diese Zeit war aber auch geprägt vom Ringen um geistig-religiöse und philosophische Antworten auf diese Dynamik. Die Frage nach Verzicht, nach freiwílliger, aber auch nach Geistig-Spiri­tueller Armut bestimmte den Diskurs. Die 21. Jahrestagung der internationalen Meister-Eckhart-Gesellschaft in Koopera­tion mit dem Würzburger Dogmatiklehrstuhl und der Dom­schule Würzburg fragt nach Eckharts spezifischem Beitrag im Kontext der Armutsbewegungen seiner Zeit. Dabei wird deut­lich, dass Eckharts Beitrag viel mehr beinhaltet als die im­mer wieder und überall zitierte „Armutspredigt“. In den Blick geraten dabei auch die Positionen seines eigenen Ordens, ebenso wie die von Franziskanern und Beginen. Das Spät­mittelalter kann so auch als ‚ferner Spiegel‘ erscheinen, das die Probleme unserer Zeit wie in einem Brennglas bündelt.

Zu der öffentlichen Tagung ergeht herzliche Einladung an alle Interessierten.

Donnerstag, 26.03.2026

Workshop für junge Forschende

14.00-19.00 Uhr
Moderation: Loris Sturlese, Lecce

Freitag, 27.03.2026

14.15 Uhr Grußwort der Meister Eckhart Gesellschaft, Freimut Löser, Augsburg
Begrüßung und Einführung, Christine Büchner, Würzburg

Sektion I Das Verhältnis von Armut und Reichtum im Mittelalter und heute - sozialgeschichtliche und theologische Aspekte

Moderation:
Hans-Jochen Schiewer, Freiburg

15.00 Uhr Armut als ethische Herausforderung: Solidarität – Idealisierung – Abgrenzung, Hendrik Weingärtner, Wien
16.00 Uhr Pause
16.30 Uhr Ar-Mut: Anfänge von Individualisierung, Markus Vinzent, Erfurt
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Abendvortrag: Freiwillige Armut – Erfolgsfaktor für eine Welt im Krisenmodus?, Annette Kehnel, Mannheim, Moderation: Racha Kirakosian, Freiburg

Samstag, 28.03.2026

Sektion II Freiwillige und unfreiwillige Armut

Moderation:
Regina D. Schiewer, Freiburg

08.45 Uhr Von materieller und geistlicher Armut. Franziskanische Entwürfe und ihr Verhältnis zu Eckhart, Michael Rupp, Würzburg
09.45 Uhr „Arme Beginen von gutem Ruf“. Wer waren die armen Beginen Kölns im 13. und 14. Jahrhundert?, Letha Böhringer, Köln
10.45 Uhr Pause
11.00 Uhr „Relative“ Armut in den Anfängen des Predigerordens, Jana Ilnicka, Erfurt
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Möglichkeit zur Stadterkundung oder Führung durch das Martin von Wagner-Museum
15.30 Uhr Kaffee und Kuchen

Sektion III Geistliche Armut und geistlicher Reich­tum im Kontext Meister Eckharts

Moderation:
Markus Enders, Freiburg

16.00 Uhr Zur Bedeutung von Armut und Wahrheit im Denken Meister Eckharts, Alessandra Beccarisi, Foggia
17.00 Uhr Armut bei Eckhart und Marguerite Porete: Gemeinsamkeiten und Unterschiede., Riwanon Rimlinger, Metz
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Marguerite Porete: die theologische Deutung des „Fin amour“ - eine Sozialkritik und/oder eine spirituelle Anleitung, Dietmar Mieth, Erfurt
20.00 Uhr Mitgliederversammlung der Meister-Eckhart-Gesellschaft

Sonntag, 29.03.2026

08.00 Uhr Eucharistiefeier

Fortsetzung Sektion III Geistliche Armut und geistli­cher Reichtum im Kontext Meister Eckharts

Moderation:
Tobias Benzinger, Eichstätt

09.30 Uhr Meister Eckhart und die armen Menschen. Die Armutspredigten und die sogenannten „Eckhart-Legenden“, Freimut Löser, Augsburg
10.15 Uhr Weltlich reich, doch geistlich arm? Ein Für und Wider bei Eckhart, Tauler und im Buch von geistlicher Armut, Jonas Hermann, Freiburg
11.15 Uhr Pause
11.30 Uhr Schlusspodium

Moderation:
Siegfried Rombach, Kirchzarten